Gutes > Dank > Ermutigung >> Der Hoffnungsschimmer der Woche
Gegen alles Dunkle und Belastende in unserer Welt gibt es einen Lichtstrahl der Hoffnung. Regelmäßig erzählen Menschen ihre „Frohe Botschaft“, ihre „Gute Nachricht“, einen Hoffnungsmoment des Alltags.

Initiative #wirdgut
Dass Politik nicht nur Gegeneinander, sondern auch Miteinander bedeuten kann, zeigt die Initiative #wirdgut.
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,
es gibt erfreuliche Nachrichten von der Initiative #wirdgut. Wir wollen neue Orientierung in unübersichtlicher Lage bieten und Geschichten des Gelingens sichtbar machen. Wir wollen dafür eine Einladung aussprechen und ins Tun kommen. Dafür war es der entscheidende Auftrag, die Initiative überparteilich aufzustellen.
Dies ist gelungen. Im Februar haben erstmals Kolleginnen und Kollegen von CDU/CSU, Bündnis ´90/Die Grünen und SPD zu einem Zukunftssalon in Berlin eingeladen. Zu Gast war der Soziologe Hartmut Rosa, dem wir für seine Unterstützung und anregenden Gedanken sehr dankbar sind. In der Diskussion wurde unter anderem deutlich, dass es einen Schulterschluss mit der kommunalen Ebene braucht. Dazu sind wir unter anderem mit dem Netzwerk Junge Bürgermeister*innen im Austausch.
Unsere Initiative wächst langsam, denn das Vertrauen muss mit wachsen können.
Eine überparteiliche Allianz der Abgeordneten, die unserem Land wieder mehr Zukunftsmut einhauchen will, ist ein starker Absender, aber auf Kooperation angewiesen. Und an diesen bauen wir: zu Kunst und Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft, Religionsgemeinschaften und Kirchen, Zivilgesellschaft und Philanthropen. Die „Werkstätten der Mutigen“ des Berliner Thinktanks ProjectTogether sind ein Beispiel. In Kürze sind wir im Podcast des Bürgernetzwerks zu Gast. Am 19. – 21. Juni wird die Initiative im Politischen Club der Ev. Akademie Tutzing im Rahmen der Tagung „Freiheit“ vorgestellt. Für den Herbst sind die politischen Stiftungen angefragt, eine gemeinsame Veranstaltung zu ermöglichen. Unter dem Titel „Stell Dir vor, es #wirdgut“ wurde im Januar in Überlingen ein eigenes Veranstaltungsformat ausprobiert – mit großartiger Resonanz der Teilnehmenden.
Ein weiterer winziger, aber schöner Baustein: Am 21. März startete in Berlin die Lesereise zu Alda Merinis autobiografischem „Tagebuch eines Andersartigen“, das ich zusammen mit Thomas Müller herausgegeben habe. Wir wollen nicht nur auf ein Leben und Werk zurückblicken, wir wollen über das gute Zusammenleben von mehr oder weniger Gesunden mit mehr oder weniger Kranken sprechen und psychische Erkrankungen aus der Tabuzone holen. Auch das ist #wirdgut.
Verschiedene zivilgesellschaftliche Initiativen prüfen nun, ob sie #wirdgut nutzen wollen. #wirdgut kann so zu einer Klammer werden, die die vielen wertvollen Aktivitäten und Initiativen im Land vernetzt, sichtbarer macht und allen Beteiligten zeigt: wir sind Teil einer großen Sache. Zukunft überwältigt uns nicht länger. Wir beginnen wieder, sie zu gestalten.
Lassen Sie uns auf ganz unterschiedlichen Wegen, in unterschiedlichen Formaten, mit allen Sinnen über Zukunft ins Gespräch kommen. Interessierte laden wir vor der Sommerpause in einen digitalen Austauschraum ein. Melden Sie hier gerne schon Ihr Interesse. Bringen Sie sich mit Ihren Ideen und Initiativen ein. Die Bühne ist bereit.
Herzliche Grüße sendet
Lars Castellucci
Prof. Dr. Lars Castellucci
Mitglied des Deutschen Bundestages
Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe
Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Webseite: www.lars-castellucci.de
Telefon: 030-227-73490
Haben auch Sie Alltagsgeschichten erlebt, die Hoffnung machen? Wenn Sie sie mit uns teilen mögen, freuen wir uns unter hoffnung@franziskaner.de auf Ihre Erzählung.