Katholikentag 2026

Der Katholikentag 2026 in Würzburg war für unsere Gemeinschaft ein intensives, fröhliches und sehr gut besuchtes Ereignis. Schon in der Vorbereitung zeigte sich, wie eingespielt das Team ist: Präsenztreffen und Videokonferenzen ergänzten sich ideal, die Zusammenarbeit lief rund – und dennoch bleibt der Blick offen für neue Mitwirkende, damit frische Ideen ihren Platz behalten.

Workshops, die begeisterten

Über clara.francesco wurden acht Workshops angemeldet – eine anspruchsvolle Aufgabe, die viel Abstimmung erforderte. Die Mühe hat sich gelohnt: Alle Workshops waren voll, teils überfüllt, manche wurden sogar ein zweites Mal angeboten. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren durchweg positiv.

Ein Gottesdienst, der bewegt hat

Der Gottesdienst war ein Höhepunkt des Wochenendes. Die Kirche füllte sich bis auf den letzten Platz, die Gestaltung war lebendig, die Musik mitreißend. Besonders der gemeinsame Einzug wurde von vielen als starkes Zeichen wahrgenommen.
Einziger Wermutstropfen: Hinter dem Altar war akustisch kaum etwas zu hören – und das große Weihrauchfass sorgte bei einigen Besuchern für spontane Frischluftpausen. Für kommende Gottesdienste wird darauf verzichtet.
Dass die Provinziale keinen eigenen Part hatten, wurde zwar bemerkt, war aber bewusst so geplant und für alle Beteiligten stimmig.

Begegnungen am Stand

Unser Stand war in diesem Jahr deutlich einladender als zuletzt in Erfurt: offen, zugänglich und mit seinem selbstgemachten Charakter ein echter Hingucker. Die Taschenaktion war der Renner – rund 200 der 800–1.000 vorbereiteten Stofftaschen wurden vor Ort bedruckt, der Rest wanderte mit den Sießener Franziskanerinnen weiter, die die Aktion fortführen.
Auch die Gebetszettel fanden großen Zuspruch und boten viele Gelegenheiten für Gespräche.

Tauschnitzen im „rollenden Kloster“

Das traditionelle Tauschnitzen fand diesmal im Wohnmobil von Br. Gabriel statt – ein gemütlicher Ort mit viel Atmosphäre, direkt beim geistlichen Zentrum an der Ursulinenschule. Viele Besucher kamen vorbei, suchten das Gespräch oder blieben einfach eine Weile. Die Aktion wurde sehr gut angenommen.

Gemeinschaft erleben

Das Gemeinschaftsquartier brachte zwar zusätzliche Arbeit mit sich, lief dann aber dank guter Vorbereitung reibungslos. Ab dem zweiten Abend wurde der Gruppenraum geöffnet, sodass man den Tag gemeinsam ausklingen lassen konnte. Auch Teilnehmende mit Wohnwagen oder Wohnmobil waren eingebunden – ein schönes Zeichen von Zusammenhalt.