ACK ruft Mitgliedskirchen zum Friedensgebet am 24. Februar 2026 auf
Anlässlich des vierten Jahrestages des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine am 24. Februar 2026 ruft die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) ihre Mitgliedskirchen zum Gebet für den Frieden auf. Vier Jahre nach Beginn des Krieges erinnert dieser Tag an das anhaltende Leid der betroffenen Menschen und an die Verantwortung der Kirchen, die Hoffnung auf Frieden wachzuhalten.
Die ACK verweist als Gebetsanregung auf einen liturgischen Text der Fachkommission für Gottesdienst und Agende der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland, der auch von der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) empfohlen wird. Das Gebet bringt die Wirklichkeit des Krieges in eindringlicher Weise vor Gott und schließt Zivilbevölkerung, Verwundete, Trauernde und Traumatisierte ebenso ein wie Soldatinnen und Soldaten, politisch und militärisch Verantwortliche sowie Kirchen und Gemeinden in den vom Krieg betroffenen Regionen.
Friedensgebet zum Download (pdf)
Friedensgebet für die Ukraine - Februar 2026
Der Vorsitzende der ACK, Reverend Christopher Easthill, erklärt hierzu: „Der 24. Februar ist ein tieftrauriger Jahrestag. Wir stehen solidarisch an der Seite der ukrainischen Kirchen und des ukrainischen Volkes. Nach vier Jahren Tod und Leid beten wir selbstverständlich für Frieden. Gleichzeitig muss aber das Selbstbestimmungsrecht des ukrainischen Volkes gewahrt bleiben und die russische Aggression darf nicht belohnt werden.“
Der Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland (OBKD), Metropolit Augoustinos, weist auf die besonderen Herausforderungen für die Orthodoxe Kirche hin: „Für die Orthodoxe Kirche ist der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine eine nie dagewesene Misere“. Gleichzeitig zeigt sich der Metropolit dankbar für die gesellschaftliche Unterstützung in Deutschland für die geflohenen Menschen aus der Ukraine: „Viele Menschen aus der Ukraine haben bei ihrer Ankunft in Deutschland Unterstützung erfahren und es ist weitestgehend gelungen, sich nicht von dem abscheulichen Krieg anstecken zu lassen.“ Abschließend erneuert Metropolit Augoustinos den bereits mehrfach geäußerten Appell der OBKD zur sofortigen Beendigung des völkerrechtswidrigen Krieges.
Der Bischof der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland (EmK), Bischof Werner Philipp D. Min., bringt seine unaufgebbare Hoffnung auf Frieden zum Ausdruck: „Vier Jahre nach dem russischen Überfall auf die Ukraine beklagen wir Hunderttausende Tote und Verwundete. Unser Gebet gilt den leidenden Menschen in der Ukraine ebenso wie denen, die bei uns Zuflucht gefunden haben. Wir bitten Gott, Hoffnung zu schenken inmitten von Gewalt und andauerndem Krieg, und um einen gerechten Frieden, der bald Wirklichkeit wird.“
Die ACK ermutigt Gemeinden, das Gebet anlässlich des 24. Februars in Gottesdiensten, Andachten oder anderen geistlichen Formaten aufzugreifen. Damit sollen Zeichen der Solidarität mit den Leidtragenden des Krieges gesetzt und der Ruf nach Gerechtigkeit, Frieden und Versöhnung im gemeinsamen Gebet hörbar gemacht werden.

Zur ACK in Deutschland:
Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) wurde am 10. März 1948 von fünf Kirchen gegründet. Im Jahr 2025 gehören ihr neunzehn Kirchen unterschiedlicher Traditionen an, weitere sechs Kirchen sind Gastmitglieder und fünf ökumenische Organisationen haben Beobachterstatus. Schwerpunkte der Arbeit der ACK sind die theologische Reflexion, das Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung sowie das gemeinsame Gebet und der Kontakt zu anderen ökumenischen Organisationen. Die ACK gestaltet dazu unter anderem den jährlichen zentralen Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen, sie richtet den Ökumenischen Tag der Schöpfung aus, und auch die Vergabe des Ökumenepreises der ACK liegt in ihren Händen. Mitglieder, Gastmitglieder und Beobachter entsenden Delegierte in die Mitgliederversammlung, die zweimal im Jahr zusammenkommt. Seit März 2025 ist der anglikanische Priester aus Wiesbaden, Rev. Christopher Easthill, Vorsitzender der ACK. Die Geschäftsstelle der ACK in Deutschland, die „Ökumenische Centrale“, hat ihren Sitz in Frankfurt am
Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland
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EKD-Referent der ACK
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