Vorstand Deutschland – Luxemburg – Belgien
Br. Markus Fuhrmann – Vorsitzender
Deutsche Franziskanerprovinz
München
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Vorstandsmitglied seit 2019 (bis 2/2026 INFAG, seitdem KFG)
Werdegang
Geboren am 09.08.1971 in Hannover.
• Nach dem Abitur 1990 Zivildienst in einer Psychiatrischen Wohneinrichtung der Barmherzigen Brüder von Maria Hilf in Zemmer (Eifel)
• Studium der Philosophie, Theologie und Pädagogik in Trier und Freiburg im Breisgau
• Eintritt ins Postulat der Kölnischen Franziskanerprovinz im September 1996 (Hermeskeil und Düsseldorf)
• Gemeinsames Noviziat der deutschen Franziskanerprovinzen in Nürnberg 1997/98
• Juniorat in Köln-Vingst / Studium der Sozialen Arbeit an der Fachhochschule Köln mit anschließendem Anerkennungsjahr in der Wohnungslosenhilfe des Caritasverbandes
• Seit Oktober 1998 Mitarbeit in der Interfranziskanischen Arbeitsgruppe zu Gerechtigkeit – Frieden – Bewahrung der Schöpfung
• Feierliche Profess 2003 in Köln / Diakonweihe 2004 in Köln / Priesterweihe 2005 in Düsseldorf
• Pastoralpraktikum in der Kirchengemeinde St. Theodor und St. Elisabeth in Köln-Höhenberg und Vingst (HöVi) bei Pfarrer Franz Meurer 2003 bis 2005
• Kaplanszeit in der Stadtpfarrei St. Martin in Euskirchen von 2005 bis 2010
• Mitglied im International Board of Directors der interfranziskanischen NGO Franciscans International von 2009 bis 2013 (www.franciscansinternational.org)
• Mitglied im International Animation Committee for Justice, Peace and Integrity of Creation des OFM von 2010 bis 2014
• Ab November 2010 Guardian der Franziskaner-Fraternität in Köln-Vingst und Wohnungslosenseelsorger im Stadtdekanat Köln (www.gubbio.de)
• Seit Mai 2013 Mitglied der Provinzleitung der deutschen Franziskaner und Sekretär für Mission und Evangelisierung
• Seit Juni 2019 Provinzialvikar der Deutschen Franziskanerprovinz KdöR mit Sitz in München
• Weiterbildung in Personzentrierter Beratung (GwG) sowie in Geistlicher Begleitung (PTH Münster / IUNCTUS)
Sr. Tobia Hartmann – Stellvertretende Vorsitzende
Franziskanerin von Reute
Reute
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Werdegang
Geboren am 11.04.1993 in Göppingen
Aufgewachsen in Salach
1999 – 2003 Grundschule Salach
2003 – 2012 Gymnasium Eislingen/ Fils
2012 – 2013 Freiwilliges soziales Jahr bei den Franziskanerinnen v. Reute
2013 – 2016 Ausbildung zur Orthopädieschuhmacherin
2015 Eintritt in die Kandidatur der Franziskanerinnen v. Reute
2016 – 2017 Tätig im erlernten Beruf
2017 – 2020 Postulat und Noviziat; Praktika u.A. in einer Werkstatt für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung und einer Straßenambulanz
2020 Erstprofess, seitdem Verantwortliche der Jugend- & Berufungspastoral sowie das Mitleben im Kloster
derzeit Ausbildung zur Geistlichen Begleitung junger Menschen und Personenzentrierter Gesprächsführung
Sr. Anette Chmielorz
Franziskanerin von der Familienpflege
Essen
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Werdegang
Geb. 12.7.1953
Nach meinem Studium Pädagogik, Germanistik und Publizistik, der Promotion und fünfjähriger Tätigkeit in der Forschung zur Interkulturellen Pädagogik an der Universität Essen wurde mir klar, dass ich mein weiteres Leben in der Gemeinschaft der Franziskusschwestern der Familienpflege verbringen möchte. Zur Vorbereitung auf ein Leben in einem sozial tätigen Orden habe ich dann zwei Jahre im Psychologischen Dienst und in der Öffentlichkeitsarbeit eines Krankenhauses gearbeitet.
Im Orden wurde mir 1987 die Leitung unseres Fachseminars für Altenpflege übertragen. Auf Bitten unserer Geschäftsführung arbeite ich immer noch in der Schulleitung insbesondere an der Zusammenführung zweier großer Schulen zu einer generalistisch organisierten katholischen Schwerpunkt-Pflegeschule im Ruhrgebiet.
In meine Gemeinschaft trat ich als „Einzelkind“ ein und daher war die Infag für mich eine wunderbare Entdeckung des gemeinsamen, solidarischen Unterwegsseins im franziskanischen Geist, der „aktuell“ ist und auch in unseren schwierigen Zeiten in unsere Gesellschaft, Kirche und Caritas Heil-sames einzubringen hat. Gern habe ich zusammen mit anderen engagierten Schwestern und Brüdern die Seminare für die „Jung Ewigen“ organisiert und, wenn auch in zahlenmäßig überschaubarem Kreis durchgeführt, bis wir aus den „Jung Ewigen“ zu „Ewig Jungen“ wurden.
In meiner Gemeinschaft ist mir im Nov. 2020 das Amt der Generalassistentin aufgetragen worden. Wir Franziskusschwestern von der Familienpflege sind inzwischen in die Familienpflege unter den Orden des Bistums als besondere Berufung hinein gewachsen. So bleiben wir in schweren Zeiten in Kontakt, ermutigen und helfen uns gegenseitig. Ich glaube an eine Zukunft der Christusnachfolge in franziskanischer „Spiritualität“. Ich denke aber auch, dass wir uns mutig öffnen müssen für neue Wege, die wir bis jetzt nur erahnen können.
Mutig die eigene Endlichkeit als einzelne aber auch als Gemeinschaft anerkennen und gestalten bedeutet Sterbebegleitung, ist aber vor allem Leben und Lebenskultur in großer Intensität. Das gibt Hoffnung und setzt Energien frei, in allem Schweren neugierig auf die Zukunft zu sein und sie gestalten zu wollen.
Ich möchte diese meine Erfahrung gerne in die KFG einbringen.