Neue Bücher von Helmut Schlegel

Neuerscheinungen

Zwei Neuerscheinungen des Franziskaners Helmut Schlegel widmen sich Gottesdiensten mit allen Sinnen sowie Liedern für Trauernde.

Krüge, die nicht leer werden. Gottesdienste mit allen Sinnen

Schwaben Verlag, Ostfildern, Januar 2026, 176 S., € 22

22 praxisbewährte Ideen für Gottesdienste, die nicht nur das Hören und den Kopf ansprechen, sondern auch Sehen, Schmecken, Riechen, Fühlen, Phantasie und Einfühlungsvermögen.

Nägel, Hausschlüssel, Steine, Weihrauchkörner, Krüge, Scherben, Pappnasen, Duftstoffe – und viele andere »Dinge« – haben im Gottesdienst ebenso ihren Platz wie Gebete, Lieder, Gesten, Bewegungen, Rituale, Musik und Stille. Unsere Augen wollen sehen, unsere Zungen schmecken, unsere Nasen riechen, unsere Hände tasten, unsere Füße sich bewegen – und unsere Herzen tanzen, singen und zuweilen auch weinen. Der Gottesdienst ist eine Feier des ganzen Menschen. Worte allein genügen nicht.

Dieses Buch enthält thematisch geordnete Gottesdienstelemente, die sowohl für die Gestaltung von Wort-Gottesfeiern als auch von Eucharistiefeiern verwendet werden können. Die Gestaltungselemente lassen sich flexibel an lokale Gegebenheiten anpassen. Und nicht zuletzt laden sie dazu ein, Gottesdienste fantasievoll, bunt und kreativ zu gestalten – als Feste für Herz und Sinne. (Covertext und Vorwort)

 

Wohin geht deine Reise? Requiem für Suchende

Dehm Verlag, Limburg, Januar 2026, 42 S., € 14,95

In zwölf poetischen und berührenden Liedern begegnen sich Wort und Musik auf Augenhöhe und schaffen eine klingende Verbindung von Trauer und Trost, von Zweifel und Zuversicht. Die einfühlsamen Kompositionen von Johannes M. Schröder und die Texte von Helmut Schlegel laden Suchende wie Glaubende ein, Abschied und Neubeginn musikalisch zu gestalten.

Die Lieder fragen nach dem Woher und Wohin des Lebens. Sie geben der Trauer eine Stimme und richten den Blick auf die Liebe, die bleibt, und das Licht, das durch dunkle Nächte trägt. Viele Texte lassen spüren: Der Tod ist nicht das Ende. Da ist ein Gott, der zuhört, mitgeht, verwandelt und Hoffnung sät, mitten im Schmerz.

Eingängige Melodien, farbenreiche Harmonien und Anklänge populärer Musikstile verleihen dem Requiem seine besondere Klangfarbe. Ein Werk, das Trost schenkt und verbindet, zwischen Himmel und Erde, zwischen gestern und morgen, zwischen denen, die gehen, und denen, die bleiben. (Patrick Dehm)